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Digitale Transformation gemeinsam gestalten

Verfasst von Janik Engelbrecht

14. Juni 2019

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Social Recruiting ist in aller Munde. Bei dieser modernen Form der Personalbeschaffung spielen die Businessnetzwerke Xing und LinkedIn eine wichtige Rolle. Wir fassen fünf einfache Tipps für Personaler zusammen.

Im Zeitalter der Digitalisierung werden nicht nur immer mehr Prozesse, sondern auch die Verbindungen zu Stakeholdern digital abgebildet. Hierbei helfen uns Businessnetzwerke wie XING und LinkedIn. Die enorme Bedeutung dieser beiden Netzwerke wird vor allem anhand der Mitgliederzahlen deutlich. So verfügen XING und LinkedIn heute zusammen über rund 590 Millionen Mitglieder weltweit. Damit haben sie insgesamt mehr Mitglieder als die Europäische Union mit ihren „nur“ 512 Millionen Einwohnern.

Gerade Personaler können von diesen einflussreichen Business-Netzwerken enorm profitieren. Wie Ihnen das im Zeitalter von Recruiting 4.0 gelingt, zeigen die folgenden fünf Tipps.

1. Tipp: Knüpfen Sie Kontakte
Businessnetzwerke bieten ihren Mitgliedern und somit auch Personalern den Vorteil, in Sekundenschnelle einen persönlichen Draht zu wichtigen Kunden, Kollegen, ehemaligen Mitarbeitern und Partnern knüpfen zu können. Da laut Statistiken heute jede dritte Stelle aufgrund von persönlichen Kontakten besetzt wird, sind diese Verbindungen gerade bei der Suche nach passenden Kandidaten besonders wertvoll. Erweitern Sie daher kontinuierlich Ihr Netzwerk und nutzen Sie es, wenn Sie nach geeigneten Kandidaten für Ihr Unternehmen suchen. Achten Sie bei der ersten Kontaktaufnahme mit Kandidaten aber darauf, eine Anfrage zu stellen, die auch gerne angenommen wird. Das heißt, versenden Sie Ihre Kontaktanfrage immer mit einer individuellen Nachricht, die persönlich und konkret den Nutzen der von Ihnen gewünschten Vernetzung kommuniziert.

2. Tipp: Holen Sie sich Einschätzungen
Ein gutes Business-Netzwerk lebt nicht nur von den direkten, sondern gerade auch von den indirekten Kontakten, das heißt von den Kontakten zweiten oder dritten Grades. Vor allem bei der genaueren Einschätzung von interessanten Bewerbern kann die immer gut sichtbare Anzeige der Kontaktgrade sehr hilfreich sein. Denn bei einem großen und gepflegten Netzwerk ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie sich mit einem interessanten Kandidaten einen gemeinsamen Kontakt teilen. Fragen Sie höflich bei Ihrem gemeinsamen Kontakt an, ob er Ihnen eine persönliche Einschätzung geben kann. So können Sie sich in nur wenigen Schritten ein besseres Bild von Ihrem Kandidaten machen.

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3. Tipp:  Zeigen Sie sich
Nur wer sichtbar ist, kann auch gefunden werden. Eine eigene Unternehmensseite in den sozialen Business-Netzwerken ist daher ein absolutes Muss, wenn es darum geht, sich gegenüber Kunden und potenziellen Mitarbeitern in der Öffentlichkeit zu positionieren. Erstellen Sie hierfür eine eigene Unternehmensseite bei LinkedIn (Apps > Unternehmensseite erstellen) und XING (Unternehmen > Arbeitgeberprofil anlegen). Hinterlegen Sie anschließend ein Kurzprofil Ihres Unternehmens, und „bespielen“ Sie die Seite regelmäßig mit Neuigkeiten und aktuellen Stellenangeboten Ihres Unternehmens.
XING bietet auf seinen Unternehmensseiten auch eine Schnittstelle zum Arbeitgeberbewertungsportal kununu an, auf dem aktuelle und ehemalige Mitarbeiter Ihr Unternehmen in verschiedenen Kategorien bewerten können. Der Vorteil: Durch die verknüpften Erfahrungsberichte bei kununu können potenzielle Bewerber einen schnellen Überblick über das Betriebsklima, die Gehaltstruktur und den Bewerbungsprozess in Ihrem Unternehmen erhalten.

4. Tipp: Erhöhen Sie Ihre Reichweite
Veröffentlichen Sie Ihre Stellenausschreibungen nicht nur ganz klassisch auf Ihrer Unternehmensseite, sondern auch auf XING und LinkedIn. Dadurch erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Stellenanzeigen und erreichen mit nur wenigen Klicks deutlich mehr potenzielle Interessenten. Denn passende Kandidaten bekommen Ihre dort veröffentlichten Stellenanzeigen auf Basis übereinstimmender Keywords zwischen der Anzeige und den Mitgliederprofilen automatisch angezeigt. Durch dieses „Matching“ müssen Mitglieder nicht mehr aktiv nach passenden Stellenangeboten suchen, sondern werden selbst auf Jobs und Unternehmen aufmerksam gemacht. Auf diese Weise erhöhen Sie nicht nur Ihre Sichtbarkeit, sondern steigern auch die Bewerberquoten auf Ihre offenen Stellen.

5. Tipp: Active Sourcing: Machen Sie sich auf die Suche
Begeben Sie sich aktiv auf die Suche nach geeigneten Kandidaten und nutzen Sie hierfür einfach die vorhandenen Suchfunktionen der Businessnetzwerke. Schränken Sie Ihre Suche hierbei zunächst sehr eng ein und achten Sie bei der Eingabe der Suchbegriffe auf eine einhundertprozentige Übereinstimmung bezüglich der Fähigkeiten, der Ausbildung oder des Standorts von Mitgliedern. Erweitern Sie, falls Ihre erste Suche nur wenige Ergebnisse liefert, die Suchbegriffe beispielsweise um verwandte Fähigkeiten oder vergrößern Sie den Suchradius. Beim Thema Suchradius ist es oft von Vorteil nicht direkt über die Städtenamen, sondern die Postleitzahlen von Kandidaten zu suchen. Sowohl LinkedIn als auch XING bieten Ihnen die Möglichkeit, mit nur einer oder mehreren Ziffern am Anfang der PLZ und einem Asterisk (*) zu suchen. So werden Ihnen beispielsweise bei der Suche „9*“ alle Mitglieder der PLZ-Region beginnend mit 9 angezeigt. So können Sie ganz gezielt nach überzeugenden, regionalen Kandidaten suchen und diese kontaktieren.

Gastbeitrag von Janik Engelbrecht: 

Janik Engelbrecht

 

 

Janik Engelbrecht arbeitet als Head of Recruitment bei der Greple GmbH. Er ist Spezialist für Business-Netzwerke wie LinkedIn und XING. In seiner Rolle unterstützt er Unternehmen, neue Fach- und Führungskräfte zu finden oder berät Kandidaten, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind.

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